Fachleute aus Ministerien, Forschungseinrichtungen, Behörden und Verbänden kamen zusammen, um aktuelle Herausforderungen, priorisierte kurz- und mittelfristige Ziele zu diskutieren und konkrete nächste Schritte zu definieren. Auch MonViA war vertreten.
Impulse aus Ministerien, Wissenschaft und dem Monitoringzentrum gaben Einblicke in aktuelle Entwicklungen, politische Zielsetzungen, rechtliche Rahmenbedingungen und wissenschaftliche Perspektiven für das Biodiversitätsmonitoring in Deutschland.
In lebensraumspezifischen Workshops wurden Ziele priorisiert und konkrete Umsetzungsschritte erarbeitet. MonViA brachte seine Expertise in die Diskussionen zu Agrar- und Offenlandhabitaten sowie zum Thema Boden ein. Eine zentrale Botschaft dabei: Langfristig müssen für ein erfolgreiches Monitoring Bodenbiodiversität und oberirdische Vielfalt stärker zusammengedacht werden. Weitere Workshops widmeten sich den Lebensräumen Binnengewässer und Auen, Wald sowie Siedlungen.
Am zweiten Tag lag der Fokus auf lebensraumübergreifenden Fragestellungen. In interaktiven World Cafés diskutierten die Teilnehmenden zu Ursachen, Trends und Zielerreichung im Biodiversitätsmonitoring und identifizierten gemeinsam die wirksamsten Hebel für ein zukunftsfähiges Monitoring.
Die Veranstaltung bot viel Raum für Vernetzung, Austausch und neue Ideen – und stärkte bestehende Kooperationen. Gemeinsam wollen wir die Grundlage für eine datenbasierte, zielgerichtete und umfassende Landnutzungspolitik in Deutschland weiter festigen.
Weitere Informationen finden sich unter: https://www.monitoringzentrum.de/veranstaltungen/4-forum-anwendung-und-forschung-im-dialog