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MonViA beim 14. Symposium for European Freshwater Sciences

Eine Delegation des Moduls Biodiversität der Kleingewässer nahm vom 20. bis 25. Juli am 14. Treffen von mehr als 200 europäischen Süßwasserforschenden in der Türkei teil

Teilnehmende der Konferenz vor Banner mit dem Titel
© Filiz Batmas/Bolu Abant İzzet Baysal University

Holly Lyon Blevins, Fee Nanett Trau und Lena Ruf vom Julius Kühn-Institut genossen die außergewöhnlich herzliche Gastfreundschaft im nordtürkischen Bolu. In talks, workshops und Diskussionen erhielten sie spannende Einblicke in die Süßwasserforschung in ganz Europa. Die early career scientists konnten sich intensiv austauschen über die Verwendung adäquater Indizes in der Gewässerbewertung und die geeignete Aufbereitung von Biodiversitätsdaten.

Lena Ruf resümiert: “Für mich war dieser internationale Austausch sehr wertvoll, um weitere Methoden und Herangehensweisen zur Entwicklung von Indikatoren kennenzulernen. Außerdem bekam ich gewinnbringende Sichtweisen von außen zu meiner Arbeitsweise.” Der Fokus lag auf Flüssen und Seen und natürlich der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union. Die Beiträge waren größtenteils auf die ökologische Perspektive fokussiert, nahmen jedoch auch Bezug zu ökonomischen und sozialwissenschaftlichen Aspekten.

In der Session zu Kleingewässern konnten die Vertretenden der Arbeitsgruppe Gewässerschutz am Julius Kühn-Institut drei Vorträge halten. Lena Ruf stellte das deutsche Agrarmonitoring der Biodiversität vor und den im Rahmen von MonViA entwickelten Indikator INPOND. INdirect Pesticide impacts ON Diversity in standing small waterbodies erfasst die indirekten Auswirkungen von chemischen Pflanzenschutzmitteln auf die Biodiversität in Kleingewässern. Der Vortrag stieß auf reges Interesse bei den Experten und Expertinnen aus verschiedenen EU-Ländern. Das bewiesen die vielen Rückfragen, unter anderem auch zum politischen Rahmen von MonViA.

Abgerundet wurde das hochkarätige Event mit spannenden Exkursionen in die wunderschöne Natur der Türkei. Ein highlight war der Besuch des Sieben-Seen-Plateaus im Yedigöller National Park in Zentralanatolien.

Weitere Informationen zur Konferenz und zur Biodiversität der Kleingewässer