Im Mittelpunkt des zweitägigen Treffens stand der Austausch über Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Citizen-Science-Projekt „Wildbienen-Monitoring in Agrarlandschaften“.
Seit fünf Jahren engagieren sich bundesweit Ehrenamtliche für das gemeinsame Ziel, die Vielfalt und Bestandsentwicklung von Wildbienen in Agrarlandschaften zu erfassen. Das Forum bot ihnen nun die Gelegenheit, hinter die Kulissen der Forschung zu blicken: In Vorträgen und Workshops präsentierte das Wildbienen-Team aktuelle Projektergebnisse, diskutierte methodische Weiterentwicklungen und stellte erste Erfolge des Monitorings vor.
Neben wissenschaftlichen Einblicken wurde auch der persönliche Austausch großgeschrieben. Die Ehrenamtlichen berichteten von ihren Beobachtungen im Feld und diskutierten gemeinsam Herausforderungen und Lösungsansätze für die zukünftige Arbeit. In offener und kollegialer Atmosphäre entstanden wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung des Projekts.
Das Forum diente nicht nur dem Rückblick, sondern auch dem Ausblick: Die gesammelten Daten sollen künftig noch detaillierter ausgewertet werden, um Trends in der Wildbienenvielfalt aufzuzeigen und die Ergebnisse für Forschung, Politik und Praxis nutzbar zu machen.
Mit der Veranstaltung würdigte das Thünen-Institut das langjährige Engagement seiner Ehrenamtlichen und betonte deren unverzichtbaren Beitrag zum Verständnis der Biodiversität in Agrarlandschaften.
Weitere Informationen unter: https://wildbienen.thuenen.de/