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Anbauvielfalt Komposition der Landnutzung

Die Vielfalt der landwirtschaftlichen Nutzung wirkt direkt auf die Artenvielfalt. Wie stark dieser Einfluss ist, unterscheidet sich je nach Artengruppe. Der Indikator Anbauvielfalt (Kulturartenvielfalt) beschreibt die Diversität der Nutzung des Ackerlands. Die Berechnung erfolgt auf Basis des Shannon-Wiener Index (H), der sowohl die Anzahl als auch das Vorkommen (Flächenanteile) der Hauptfruchtarten in einem Landschaftsausschnitt berücksichtigt. Die Darstellung erfolgt durch die Shannon-Elementzahl (bzw. „effektive Anzahl Klassen“ oder „Hill-Zahl“), wobei höhere Werte generell für eine größere Lebensraumvielfalt (hier: Anbauvielfalt) stehen.  Der Shannon-Index reagiert im Allgemeinen sensitiv auf Klassen mit mäßig hohen Flächenanteilen und ist geeignet, um komplexe Landnutzungsmuster zu quantifizieren. Zu beachten ist, dass höhere Index-Werte auf eine vielfältigere Landnutzung hinweisen, diese aber nicht zwingend für eine höhere Biodiversität stehen, da qualitative Merkmale (z. B. die Wertigkeit einzelner Nutzungsklassen) nicht berücksichtigt werden.

Der Indikator beruht auf einer Zeitreihe von 7 Jahren (aktuell 2017-2023) mit einer nationalen räumlichen Abdeckung.

Letzte Aktualisierung: 2025 auf der Basis von Indikatorensheet v2025_1