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Ackerunkräuter Organismenvielfalt

Mohn- und Kornblumen sind mehr als nur schöne Ackerunkräuter. Sie dienen ebenfalls als Blütenangebot für Bestäuber.
© JKI

Auf Ackerflächen bilden Unkräuter neben den Kulturpflanzen oft die einzige pflanzliche Nahrungsquelle und Habitatstruktur für höhere trophische Ebenen und sind damit eine der wichtigsten Grundlagen für eine Agrarlandschaft mit hoher Biodiversität. Während die Betrachtung eines Sets definierter Indikatorarten wie z. B. Acker-Rittersporn und Acker-Steinsame auf Ackerflächen bereits durchgeführt wird (HNV-Monitoring des BfN), existiert deutschlandweit bisher kein langfristig angelegtes vegetationskundliches Monitoring, das die gesamte Unkrautdiversität auf Ackerflächen erfasst. Mit dem Indikator „Ackerunkrautdiversität“ soll eine wissenschaftlich belastbare Datengrundlage zum Zustand und der kontinuierlichen Entwicklung der deutschlandweiten Unkrautdiversität in Agrarlandschaften abgebildet werden. Der Einfluss der sich ändernden landwirtschaftlichen Anbaumaßnahmen und des Landnutzungs- und des Agrarstrukturwandels (z. B. durch zukünftige agrarumweltpolitische Strategien und Förderinstrumente) kann durch den langfristigen Charakter des Monitorings abgebildet werden und somit für eine evidenzbasierte Politikberatung genutzt werden.

Wie wird die Artenvielfalt von Unkräutern gemessen?

Wiese mit Ackerunkräutern im Hintergrund. Im Vordergrund sieht man eine Skizze der Stichprobenkulisse des Monitorings und zwei Fotos von der Unkrauterhebung aus dem Feld.
Messung der Artenvielfalt von Unkräutern auf einem Feld. Gibt es Unterschiede zwischen der Mitte und dem Rand des Feldes?
© JKI

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