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Über DNA-Metabarcoding wird die Zusammensetzung der Bienengemeinschaften bestimmt. Im Gegensatz zur morphologischen Artbestimmung ist der hier verfolgte Ansatz unabhängig von der taxonomischen Kenntnis und der Verfügbarkeit von Experten der Bienenbestimmung. Morphologisch nicht unterscheidbare Artenkomplexe können sicher auf Artebene aufgelöst werden. Darüber hinaus wird der Beifang ohne Mehrkosten mit ausgewertet, so dass Daten über das Vorkommen der Arten weiterer für Agrarökosysteme wichtiger Insektengruppen erzeugt werden. Dazu gehören z.B. Schwebfliegen und andere Dipteren, Käfer, Tagfalter und Hautflügler. In Abhängigkeit von den relevanten bioinformatischen Datenbanken resultieren vielfach auch Informationen unterhalb der Artebene, die sich der klassischen morphologischen Bestimmung entziehen.