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Der Simpson-Index berücksichtigt zusätzlich zum Artenreichtum auch die relative Häufigkeit der Arten und reagiert damit auf Dominanzeffekte. Dies erhöht seine ökologische Aussagekraft, da strukturelle Veränderungen in Hummelgemeinschaften erfasst werden, die für Stabilität und Funktionalität von Agrarökosystemen relevant sind. Der Simpson-Index beschreibt die Wahrscheinlichkeit, dass zwei zufällig ausgewählte Individuen einer Stichprobe derselben Hummelart angehören. Wird auf einer Untersuchungsfläche nur eine Art nachgewiesen, ergibt sich für den Simpson-Index ein Wert von 0, während sich bei einer gleichmäßigen Verteilung der Individuenzahl auf verschiedene Arten ein Wert von 1 ergibt.
Letzte Aktualisierung: 2025 - auf der Basis: Indikatorensheet v2025_1
Zeitliche Abdeckung: 4 Jahre (2022-2025)
Räumliche Abdeckung: bundesweit