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Grünland weist im Vergleich zum Ackerland meist eine höhere Wertigkeit für die biologische Vielfalt auf. Blütenreiches Grünland kann eine sehr wichtige Nahrungsquelle, z. B. für Bestäuber (Wildbienen, Schwebfliegen, Tagfalter) in der Agrarlandschaft sein. Wird das Grünland jedoch früh in der Saison oder sehr häufig gemäht, so kommen die krautigen Pflanzen nicht in die Blüte und stellen somit keine Ressource für Bestäuber dar. Ferner führt eine häufige Mahd dazu, dass die Flächen für viele Arten nicht als Reproduktionslebensraum nutzbar sind. Der Indikator beschreibt die Nutzungsintensität von Dauergrünland-, temporären und nicht-produktiven Grünlandflächen in der Offenlandschaft. Die Quantifizierung der Nutzungsintensität erfolgt anhand der Mahdhäufigkeit und des Zeitpunkts (DOY = day of year) des ersten und zweiten Grünlandschnittes.
Der Indikator beruht auf einer Zeitreihe von 8 Jahren (aktuell 2017-2024) mit einer nationalen räumlichen Abdeckung.
Letzte Aktualisierung: 2025 auf der Basis von Indikatorensheet v2024_2